Braucht ein einzelner Mensch wirklich mehr als 5.000 Bitcoins? Ein Early Adopter meint nein – und spendet den Großteil seiner Coins für gute Zwecke. Er hat dafür den Ananas-Fond (Pineapple-Fund) gegründet. Organisationen, die Bitcoins akzeptieren, können sich auf der Webseite bewerben.

Rund 86 Millionen Dollar spendet der unbekannt bleibende Early Adopter mit dem Pinepple-Fund. Denn “wenn man einmal genug Geld hat, kommt es aufs Geld nicht mehr an”, so die Webseite.

“Irgendwann, in den frühen Tagen von Bitcoin, erkannte ich das Versprechen von dezentralem Geld und entschied mich, einige der magischen Internet-Token zu minen / kaufen / handeln,” erzählt der Gründer des Fonds. “Die alle Überwartungen übertreffenden Profite mit Bitcoin über die Jahre hinweg haben zu einem Vermögen geführt, dass weit über das hinausgeht, was ich ausgeben kann.”

Daher gibt der anonyme Early Adopter nicht nur einen Teil, sondern einen Großteil seines Bitcoin-Vermögens in den Pineapple-Fund (Ananas-Fond): 5.057 Bitcoins. Bislang haben acht Charity-Organisationen Geld erhalten, die meisten etwa eine Million Dollar: Watsi, The Water Project, BitGive, EFF, Maps, OpenBSD, sens research foundation und charity:water.

Auf der Webseite des Fonds sind Links zu den Transaktionen zu den Organisationen. Bislang wurden jedoch nur gut 200 von den mehr als 5.000 Bitcoins ausgegeben, mehr als 4.800 warten noch darauf, ihren guten Zweck zu finden.

Wer also bei einer solchen Organisation arbeitet, oder eine kennt, an die er gerne spendet, darf sich an den Fonds wenden. Es gibt ein Online-Formular, um sich zu bewerben. Einzelpersonen sind ausgeschlossen, Bedingung ist, dass die Organisation die Spende in Bitcoins akzeptiert.

Was soll man dazu noch sagen? Danke, namenloser Early Adopter, und danke Welt, dass du 80 Millionen Dollar an eine Person gegeben hast, die nicht gierig ist, aber offenbar ein gutes Herz hat.

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Author: Christoph Bergmann