Der dänischstämmige Gründer von Bitcoin Suisse, Niklas Nikolajson, wird zum neuen Hauptsponsor des dänischen Eishockey-Clubs Rungsted Seier Capital. Dessen Stadion wird in Bitcoin Arena umbenannt, der Top-Spieler erhält fortan sein Einkommen in Bitcoins.

Ob Niklas Nikolajson wirklich Milliardär ist, wie die eine Zeitung meint, oder “nur” Multi-Millionär, wie es eine andere schreibt, ist vermutlich Privatsache – und hängt davon ab, ob man in Euro oder dänischen Kronen rechnet. Fakt dürfte aber sein, dass Nikolajson als Gründer von Bitcoin Suisse ein maßgeblicher Akteur im Schweizer “Bitcoin Valley” wurde und vermutlich genügend Bitcoins eingenommen und eingekauft hat, um nun ein beträchtliches Vermögen zu besitzen.

Zumindest hat Nikolajson genügend Geld, um sich einem der liebsten Hobbys der Superreichen hinzugeben: Dem Sponsoring von Sportvereinen. Und als gebürtiger Däne finanziert Nikolajson natürlich einen Eishockeyclub. “Wir hatten ein gutes Jahr, daher können wir darüber nachdenken, wo wir mit Spenden helfen,” so der mutmaßliche Bitcoin-Milliardär, der einen bisher unbekannten siebenstelligen Betrag an den Club überwiesen hat.

Im Gegenzug darf Nikolajson den Traum so mancher Bitcoiner erfüllen: Die Eishockey-Arena, die bislang Saxo Bank Arena heißt, wird in Bitcoin-Arena umbenannt. In der Mitte der Eisbahn wird ein Bitcoin-Logo aufgebracht, das einen Durchmesser von 9 Metern haben soll. Ein besseres Symbol ist schwer vorzustellen: Das Logo der Bank geht, das von Bitcoin kommt.

Die Vereinbarung für das dreijährige Sponsoring zwischen Nikolajson und dem Eishockeyclub wird am 27. Dezember in Kraft treten. Dann wird auch einer der besten Spieler der Mannschaft, Nikolaj Rosenthal, nicht mehr in Kronen, sondern in Bitcoin bezahlt. Der Eishockeyspieler freut sich bereits darauf, da er auch schon privat mit Bitcoins gehandelt hat.

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Author: Christoph Bergmann